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Nackter Indianer oder Touristenbaum / Bursera simaruba
Dieser Baum ist in offenem Laubregenwald sehr verbreitet. Seine beiden
Namen sind auf die sich schälende Rinde und ihre Farbe zurückzuführen.
Lange nannten die Einheimischen diesem Baum den Nackten Indianer, da sie seine rötliche Rinde an die nackte
Haute eines Indianer erinnert hat. Den zweiten und bis heute sehr
gebräuchlichen Namen Touristenbaum bekam er, nachdem die Einheimischen
sahen wie die Haut der Touristen durch die starke Sonneneinstrahlung
innerhalb kurzer Zeit nach ihrer Ankunft ebenfalls diese leuchtend rote
Farbe annahmen und sich ihre Haut ebenfalls schälte.
Man
findet ihn in tiefergelegeneren Gebieten bis zu einer Höhe von 1000 m.ü.M. In seiner Blütezeit von Februar bis März trägt er grüne bis
gelbliche Blütengruppen. Seine Rinde wird von Einheimischen als
natürliches Insektizid verwandt, um Vieh und Pferde vor Insektenbissen
zu schützen.
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