Hauptstädte Mesoamerikas - El Salvador, Honduras & Guatemala

8 Tage / 7 Nächte ab San Salvador bis Guatemala Stadt
tägliche Durchführung garantiert ab 2 Personen

Tag 1: San Salvador - Joya de Cerén - San Salvador (El Salvador)
Morgens erwartet Sie Ihr Reiseleiter an der Rezeption Ihres Hotels, um gemeinsam mit Ihnen eine Stadtrundfahrt durch San Salvador zu unternehmen. Wir besuchen unter anderem den Nationalpalast und das Anthropologische Museum, das eine beeindruckende Sammlung archäologischer Fundstücke aus der Präklassik (1500 v. Chr. - 250 n. Chr.) beherbergt. Später lassen wir die Hauptstadt hinter uns und fahren zur archäologischen Stätte Joya de Ceren (montags geschlossen). Diese auch als salvadorianisches Pompeji bezeichnete Stätte wurde 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, da sie gute Einblicke in das Alltagsleben in einer mesoamerikanischen Bauerngemeinschaft des 6. Jahrhunderts bietet. Die prä-koloniale Stadt wurde im Jahr 590 n.Chr. nach einem Vulkanausbruch unter einer fünf bis sieben Meter dicken Ascheschicht begraben. Eine Übernachtung in San Salvador.

Tag 2: San Salvador - Tazumal - Cihuatán - Suchitoto
Auf unserem Weg nach Suchitoto besuchen wir heute zwei archäologische Stätten. Zunächst geht es in Richtung Nordwesten nach Chalchuapa, wo die Maya-Ruinen von Tazumal liegen. Sie gilt als die am besten erhaltene Mayastätte in El Salvador. Höhepunkt der Ausgrabungsstätte ist eine lebensgroße, in Stein gemeißelte Figur des Nahua-Gottes. Danach fahren wir weiter nach Cihuatán. Diese relativ unbekannte archäologische Stätte liegt nur wenige Kilometer von unserem Tagesziel Suchitoto entfernt. Man geht davon aus, dass diese Stätte in der frühen Postklassik bewohnt war. Eine kunstvolle Rekonstruktion der Stätte zeigt eine Stadt umgeben von Mauern mit einer Pyramide, sowie mehreren Plätzen und kleinen Strukturen. Später bleibt Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch Suchitoto. Übernachtung in Suchitoto.

Tag 3: Suchitoto - Tegucigalpa (Honduras)
Heute verlassen wir El Salvador und fahren nach Tegucigalpa, wo wir im Laufe des Nachmittags ankommen. Die Ursprünge der honduranischen Hauptstadt reichen zurück ins 16. Jahrhundert und sind eng mit der Entdeckung von Silbervorkommen in den umliegenden Gegenden verknüpft. Ihre koloniale Vergangenheit ist im Zentrum der Stadt noch immer erkennbar. Tegucigalpa ist aber auch kulturelles und intellekutelles Zentrum im heutigen Honduras. Zahlreiche Organisationen, die sich dem Erhalt, der Verbreitung und der Ausstellung von Kunst verschrieben haben, sind in Tegucigalpa ansässig geworden. Je nach dem, wie lange wir für die Fahrt und an der Grenze brauchen, besichtigen wir am Nachmittag einen Teil Tegucigalpas. Übernachtung in Tegucigalpa.

Tag 4: Tegucigalpa - Comayagua - Nationalpark Cerro Azul Meambar
Nach dem Frühstück machen wir uns auf eine abwechslungsreiche Fahrt an den Yojoasee. Unterwegs besuchen wir die alte Kolonial- und ehemalige Hauptstadt Comayagua, deren kleines historisches Museum zu einem Besuch einlädt. Die als Kathedrale bezeichnete Kirche der "Unbefleckten Empfängnis" beherbergt eine Uhr aus dem Jahr 1100, welche eine der ältesten Uhren in Amerika ist. Bevor wir den am östlichen Ufer des Yojoasees gelegenen Nationalpark Cerro Azul Meambar erreichen, besuchen wir den imposanten Wasserfall Pulhapanzak. Dieser diente bereits den Mayas als Zeremonialzentrum. Die Region um den Yojoasee zeichnet sich durch ihre ökologische Vielfalt aus. Sie ist das Zuhause oder vorübergehender Rückzugsort für eine Vielzahl an Zug- und Standvögeln. Übernachtung im Besucherzentrum des Parks.

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Tag 5: Nationalpark Cerro Azul Meambar - Copán Ruinas
Das Besucherzentrum liegt auf 850 m am Eingang des Nationalparks und dem praktisch unberührten Regenwald. Wanderfreudige Besucher haben Gelegenheit, den Übergang des Regenwaldes in den Bergnebelwald zu entdecken und sich anschließend an einem kleinen Wasserfall abzukühlen. Mit etwas Glück können wir auf unserer morgendlichen Wanderung diverse Vogelarten wie Tukane, Papageien oder Motmots beobachten. Später geht die Fahrt weiter nach Copán Ruinas. Genießen Sie die abwechslungsreiche Landschaft auf der ca. vierstündigen Fahrt. Nachdem Sie Ihr Zimmer im zentral gelegenen Hotel bezogen haben, bleibt genügend Zeit für einen Erkundungsspaziergang durch das malerische Dorf. 2 Übernachtungen in Copán Ruinas.

Tag 6: Copán Ruinas
Nach dem Frühstück lädt Ihr Reiseleiter Sie ein, zu der ca. eine halbe Stunde entfernt liegenden Mayastätte zu spazieren. Die Mayas gehören mit ihrer Zivilisation zu den größten Rätseln der Geschichte der Menschheit. Scheinbar aus dem Nichts entwickelten sie in kurzer Zeit eine Kultur, die uns noch heute beeindruckt, eine Gesellschaft von Wissenschaftlern, sachkundigen Architekten, kunstfertigen Bildhauern und wilden Kriegern. Der ganz am südöstlichen Ende der Maya-Welt gelegene Stadtstaat Copán stellte die krönende kunstvolle Vollendung, den kulturellen Höhepunk der Maya-Zivilisation dar. Als Schönste aller Maya-Städte was die Quantität sowie die Qualität ihrer Steinskulpturen anbetrifft, wurde Copán als Athen der Neuen Welt bekannt. Bewundern Sie die weitläufige, vielfach im Schatten von riesigen Bäumen überwachsenen Anlage.

Tag 7: Copán Ruinas - Guatemala Stadt (Guatemala)
Heute überqueren wir die nahegelegene Grenze nach Guatemala und fahren nach Guatemala Stadt. Mit 4,1 Mio Einwohnern (in der Metropolregion) ist Guatemala Stadt das größte Ballungsgebiet in Mittelamerika. Obwohl Guatemala Stadt häufig als laut und verschmutzt beschrieben wird (was man auch über andere große Städte auf der ganzen Welt sagen kann), ist es eine faszinierende Stadt mit exzellenten Restaurants und Ausgehmöglichkeiten sowie einer wunderschönen Umgebung. Angrenzend an einen See, bewaldete Berge und vier Vulkane hat die Stadt ihren ganz eigenen Charme. Und sie ist auch die kulturelle Hauptstadt des Landes - die meisten Schriftsteller, Denker und Künstler leben und arbeiten hier. Übernachtung in Guatemala Stadt.

Tag 8: Guatemala Stadt
Wir erkunden das historische Zentrum der Hauptstadt Guatemalas und besuchen unter anderem die Kathedrale, die 1868 nach 86-jähriger Bauzeit fertiggestellt wurde, sowie den Palacio Nacional de la Cultura. Dieser ehemalige Präsidentenpalast, der zwischen 1939 und 1943 erbaut wurde, ist ein großes, grünes Steingebäude mit Elementen der Kolonial- und neoklassizistischen Architektur. Es bleibt auch Zeit, das Museo Nacional de Etnología y Arqueología oder das Museo Ixchel de Traje Indígena zu besuchen. Im Nationalmuseum ist eine beeindruckende Sammlung archäologischer Maya-Artefakte ausgestellt. Das Museum Ixchel ist eines der populärsten Museen in Guatemala. Es ist der Maya-Kultur mit Schwerpunkt Weberei und traditioneller Kleidung gewidmet. Hier sind Textilien aus ungefähr 120 indigenen Gemeinschaften ausgestellt. Rechtzeitig zu Ihrem Rückflug fahren wir Sie an den Flughafen von Guatemala. Ende des Programms.

Anmerkungen:
* Gegen einen geringen Mehrpreis kann ein Transfer nach San Pedro Sula organisiert werden.
* Diese Tour kann ohne Mehrkosten in umgekehrter Richtung gebucht werden. Sie können diese Tour auch verlängern oder abkürzen sowie Programmänderungen vorschlagen.
* Gerne kann die Tour um einen Besuch der Kolonialstadt Antigua und einen Aufenthalt am Atitlansee ergänzt werden. Fragen Sie uns einfach nach den vielfältigen Zusatzoptionen.

 

Inbegriffene Leistungen
7 Übernachtungen inkl. Frühstück
Englisch- oder deutschspr. Reiseleitung
Eintritte und lokale Guides gemäß Programm
Transfers in klimatisierten Fahrzeugen
Lokale Steuern und Taxen
Preise gültig bis 16.12.2017
Preis pro Person
2 Personen U$ 1745.-
3 Personen U$ 1379.-
4 Personen U$ 1229.-
5 Personen U$ 1099.-
6 Personen U$ 965.-


Reiseveranstalter und Wiederverkäufer sind gebeten spezielle Konditionen anzufragen.