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Ratschläge von
G bis L

Geld, Zahlungsmittel:
Die Währung von Honduras ist der Lempira, unterteilt in 100 Centavos. Wechselkurs 1 US$ = rd 20 Lempiras. 1 Euro = rd. 26 Lempiras (Stand Oktober 2012). Gängige Kreditkarten (Mastercard, Visa) werden in den meisten Hotels, Restaurants und großen Supermärkten in den Städten akzeptiert. In kleineren Geschäften ist die Akzeptanz noch eher gering und es werden oft bis zu 6 % Gebühren verlangt. Dementsprechend empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollars in bar. Reisechecks werden kaum akzeptiert. An einigen Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden. Dies beschränkt sich hauptsächlich auf die Bank Credomatic. Der Euro ist noch weitgehend unbekannt. Schweizer Franken sind überhaupt nicht bekannt und werden von keiner Bank akzeptiert. Es empfiehlt sich daher, ausreichend US-Dollar in bar mit sich zu führen. Oder US-Dollar-Reiseschecks/Schecks, die in US-Dollar auf eine US-Bank bezogen sind. Zudem empfiehlt es sich möglichst keine großen Banknoten, sondern kleine Scheine mit sich zu führen. US Dollars können in jeder Bank, in einigen Hotels oder auch auf der Strasse gewechselt werden. Vorsicht beim Wechseln auf der Strasse.

Haustiere:
Das Einführen von Haustieren nach Honduras bedarf einer Importerlaubnis und eines medizinischen Zeugnisses inklusive Impfausweis. Bitte verlangen Sie detaillierte Auskünfte vor Ihrer Abreise nach Honduras.

Impfungen, Gesundheit:
Für die Einreise nach Honduras sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Für Kurzreisen nach Honduras ist darauf zu achten, dass die im Impfpass beschriebenen Pflichtimpfungen auf dem aktuellen Stand sind. In den ländlichen Gebieten kommt Malaria vor, auch sind die durch Muecken übertragenen Dengue-Virusinfektionen, die für Durchfall sorgen, relativ häufig. Unter bestimmten klimatischen Bedingungen kann es an den Stränden zu vermehrtem Auftreten von sogenannten Sandfliegen bzw. Sandflöhen (engl. sand flies) kommen. Aus diesem Grund sollte ein wirksamer Schutz gegen Mückenstiche konsequent durchgeführt werden, z.B. mit Moskitonetzen oder mückenabweisenden Mitteln (z. B. Autan, Nobite, Anti Brumm). Wir empfehlen Ihnen, sich bei Ihrem Hausarzt oder einem erfahrenen Tropenmediziner zwecks individueller Prophylaxemaßnahmen zu erkundigen. Auf persönliche Hygienemaßnahmen sollte besonders geachtet werden. Es sollte nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser (agua purificada) getrunken werden. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.

Kirchen, Religion:
Katholische Kirchen findet man fast überall im Land, da ein Großteil der honduranischen Bevölkerung der katholischen Konfession angehört. Des weiteren finden sich die unterschiedlichsten protestantischen Denominationen, die zumeist aus den USA nach Honduras gelangen.

Kleidung:
Im Herzen von Mittelamerika gelegen, befindet sich Honduras inmitten der Tropen. Aufgrund der bis ca. 3000 Meter über Meer gelegenen Berge, die das zentrale Hochland bilden, existieren große Temperaturunterschiede. Angefangen vom heiß-feuchten Klima an der Karibikküste, den milden und sogar kalten Hochlandgebieten bis hin zum heißen, trockenen Klima an der Pazifikküste im Süden. Bitte achten Sie auf angepasste Kleidung je nach Region, die Sie besuchen werden. Gerne geben wir Ihnen detailliert Auskunft im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Buchung.

Klima:
Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt etwa 25 Grad. Das Klima ist entsprechend heiß. Die Temperaturen schwanken je nach Höhenlage. Das Hochland ist demnach deutlich kühler als die heißen Tiefebenen der Karibik und des Pazifik. In Höhenlagen (600-1800 m) herrscht ein gemäßigtes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 16-20 Grad. Die Hitze wird an der Küste durch die Meeresbrise gemildert. Die Regenzeit ist in der Regel von Mitte November bis Mitte Januar und im Juni. Dann herrschen sehr angenehme Temperaturen. Regen fällt vorwiegend in den Nachmittagstunden. In der Zeit von Juni bis September kann es gelegentlich zu tropischen Stürmen kommen.

Kommunikation:
In Honduras findet der Besucher ein modernes Telekommunikationsnetz vor, die internationale Vorwahl des Landes lautet 00504. Dies schließt die direkte Durchwahl bei internationalen Ferngesprächen mit ein. Weitere Vorwahlen (für Städte oder Regionen) gibt es nicht. Die Festnetznummern einer Region beginnen jedoch immer mit den gleichen Ziffern an (z.B. Tegucigalpa mit 23). Mobiltelefon-Nummern beginnen meist mit einer 9, 8 oder 3. Öffentliche Telefone sind oft Kartentelefone. Zudem gibt es öffentliche Telefonzentralen der Telefonfirmen und Läden, in denen man Anrufe tätigen kann. In den meisten Großstädten funktioniert das mobile Telefonieren bereits, zur Zeit werden im ganzen Land entsprechende Antennen eingerichtet. Dies gilt jedoch nur auf lokaler Ebene, "International Roaming" ist noch weitgehend unbekannt. In Städten ist der Zugang ins Internet mittels Internetcafés gesichert. Internetcafes bieten zudem momentan die günstigste Möglichkeit, internationale Telefonanrufe zu tätigen.

Lärm und Umwelt:
Wasser und Strom sparen, die Landschaft schützen, Müll sammeln und die Kultur und das Urlaubsland respektieren. Seien Sie ein Vorbild! Mit Umweltthemen wie Müllbeseitigung oder Lärmvermeidung geht man in Honduras etwas lässiger um. Doch haben sich bereits die ersten Umweltschutzorganisationen gebildet, die primär nach Wegen suchen, die Interessen der betroffenen Bevölkerungskreise (Bauern, Siedler, Holzindustrie und Tourismusunternehmen) mit Naturschutzmassnahmen zu vereinbaren. Zwar wurden weite Landstreiche zu geschützten Gebieten erklärt, doch fehlt es bisher an Möglichkeiten einer effektiven Kontrolle.