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Ratschläge von
S bis Z

Sicherheit:
Das Reisen in Honduras ist ungefährlich, jedoch hat auch hier - wie in aller Welt - die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen. Man sollte sich in Entwicklungsländern besonders der großen Wohlstandskluft bewusst sein. Daher empfehlen sich grundsätzlich folgende Vorsichtsmaßnahmen: Tragen Sie keinen Schmuck (auch keinen Modeschmuck!), Mobiltelefone oder sonstige Wertgegenstände sichtbar am Körper. Achten Sie auf Gepäck, Handtaschen und Kameras. Nehmen Sie nur so viel Geld mit, wie Sie für diesen Tag voraussichtlich benötigen. Geld, Kreditkarten, Pass und sonstige Wertgegenstände lassen Sie - wenn möglich - im Hotelsafe. Es ist ratsam, stets eine Kopie des Reisepasses und Ihres Rückflugtickets getrennt aufzubewahren. Meiden Sie nachts unbeleuchtete Stadtviertel und benutzen Sie nur registrierte Taxis, die man sich am besten von der Hotelrezeption rufen lässt. Kurz gesagt: wie in den meisten Lebenslagen nützt auch auf Reisen eines am besten - gesunder Menschenverstand.

Strände:
Die Strände von Honduras ziehen sich an der gesamten Nordküste entlang. Sie finden hier rund 350 km, meist unberührte und einsame Naturstrände, die für eine Strandwanderung oder einen Strandtag während einer Rundreise geradezu gemacht sind. Für einen ausgesprochenen Badeurlaub jedoch eignen sich die Strände der vorgelagerten Bay Islands eher, wobei anzumerken ist, dass die Bay Islands vorwiegend von Tauchern und Schnorchlern besucht werden.

Straßen, öffentlicher Verkehr:
Honduras verfügt über ein weitläufiges Netz vieler geteerter Straßen von guter Qualität und ein gutes Netz öffentlicher Überlandbusse. Einige Teilstrecken jedoch sind noch unasphaltiert, unbeleuchtet und weisen viele Schlaglöcher auf. In den Städten läuft der öffentliche Transport über Linienbusse, kleinere Microbusse, die ebenfalls auf festen Routen fahren, sowie über die sogenannten "colectivos" - die Sammeltaxen. Auch das normale Taxi ist innerhalb der Städte eine gängige und günstige Form der Fortbewegung. Der Preis sollte vor Antritt der Taxifahrt unbedingt ausgehandelt werden. Grundsätzlich sollte darauf hingewiesen werden das Zustand der Fahrzeuge und die Fahrweise gewöhnungsbedürftig sind. Rücksichtsloses Fahrverhalten ist an der Tagesordnung.

Sprache:
Die dominierende Landessprache sowie Amtssprache in Honduras ist Spanisch. Auf den Bay Islands, die früher britische Kolonien waren, ist die englische Sprache - das kreolische Englisch - noch immer weit verbreitet. Desweiteren werden etwa ein halbes Dutzend Sprachen und Dialekte gesprochen, wie z.B. Garífuna und Miskito.

Steuern:
12% Mehrwertsteuer und 4% Tourismussteuer sind in der Regel in aktuellen Angeboten enthalten. In Restaurants sind häufig Steuern im Menüpreis nicht inbegriffen. Sie sollten sich daher vorher immer vergewissern, ob Steuern und auch Trinkgelder in den Menü-Preisen schon inbegriffen sind.

Trinkgelder:
In Restaurants ist ein Trinkgeld von ca. 10% üblich, das oft schon in die Rechnung integriert ist. Fahrer und Reiseleiter werden entsprechend ihrer Leistungen entlohnt. Üblich sind US$ 3-6 pro Tag und Person für den Reiseleiter und US$ 1-3 pro Tag und Person für den Fahrer.

Versicherungen:
Es empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Kosten für medizinische Behandlungen werden von Krankenkassen in Europa nicht übernommen und müssen im Normalfall vor Ort bezahlt werden und werden anschließend bei Einreichung der Quittung von der Auslandsreiseversicherung zurückerstattet. Sinnvoll sind zudem der Abschluss einer Reisegepäckversicherung und einer Reiserücktrittsversicherung bei Reiseterminänderungen, Tickets mit vielen Bedingungen, etc.

Zeit:
Honduras kennt aufgrund seiner Nähe zum Äquator keine Sommer- oder Winterzeit. Mit geringen Verschiebungen sind die honduranischen Tage das ganze Jahr über gleich lang. MEZ -7 Stunden in der mitteleuropäischen Winterzeit bzw. -8 Stunden in der Sommerzeit.

Zollbestimmungen:
Unter folgenden Bestimmungen, dürfen Reisende in die EU Waren aus Honduras einführen:
1. Der Reisende muss die Ware bei der Reise bei sich führen! Wird Ihr Reisegepäck per Post voraus- oder nachgesandt, so gilt es dagegen nicht als mitgeführt.
2. Die Waren müssen für den persönlichen Gebrauch sein und nicht zu kommerziellen Zwecken.
3. Das Mindestalter beträgt im Normalfall 17 Jahre.
Zollfrei sind bei Einhaltung der Bedingungen 200 Zigaretten, 100 Zigarillos oder 250g Rauchtabak oder eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren. Des weiteren sind zollfrei 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22%, 2 Liter Wein oder Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von bis zu 22% oder eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren. Mitgeführt werden darf auch 1 Flasche, maximal 50g Parfüm und 0,25l Eau de Toilette. Zudem dürfen 500g Kaffee zollfrei mitgeführt werden sowie andere Waren, z.B. Geschenke im üblichen Rahmen.
Für die Schweiz gilt bei Einhaltung der oben genannten Bedingungen generell die Wertfreigrenze von SF. 300 für Waren und Geschenke. Ausgeschlossen davon sind alkoholische Getränke. Zollfrei in die Schweiz eingeführt werden dürfen 1 Liter Alkohol über 15% Alkoholgehalt und 2 Liter Alkohol mit bis zu 15% Alkoholgehalt.
Bitte sehen Sie vom Kauf von Korallen, bestimmten Muschel- und Schneckenarten sowie einigen Tropenhölzern ab. Neben dem Schutz unserer Umwelt vermeiden Sie so zudem ein böses Erwachen beim heimischen Zoll! Falls Ihre Reisemitbringsel die vorstehenden Reisefreigrenzen überschreiten, sind normalerweise Einfuhrabgaben zu entrichten.