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Ratschläge von
G bis L

Geld, Zahlungsmittel:
Gängige Kreditkarten (Mastercard, Visa) werden in den meisten Hotels, Restaurants und großen Supermärkten in den Städten akzeptiert. In kleineren Geschäften ist die Akzeptanz noch eher gering und es werden oft bis zu 6% Gebühren verlangt. Dementsprechend empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollars in bar. Reisechecks werden kaum akzeptiert. An einigen Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden. Dies beschränkt sich hauptsächlich auf die Bank Credomatic. Der Euro ist noch weitgehend unbekannt. Schweizer Franken sind überhaupt nicht bekannt und werden von keiner Bank akzeptiert. Es empfiehlt sich möglichst keine großen Banknoten,sondern kleine Scheine mit sich zu führen. US Dollars können in jeder Bank, in einigen Hotels oder auch auf der Strasse gewechselt werden. Vorsicht beim Wechseln auf der Strasse.

Impfungen, Gesundheit:
Für die Einreise nach Mittelamerika sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die im Impfpass beschriebenen Pflichtimpfungen auf dem aktuellen Stand sind. In den ländlichen Gebieten kommt Malaria vor, auch sind die durch Mücken übertragenen Dengue-Virusinfektionen, die für Durchfall sorgen, relativ häufig. Unter bestimmten klimatischen Bedingungen kann es an den Stränden zu vermehrtem Auftreten von sogeanannten Sandfliegen bzw. Sandflöhen (engl. sand flies) kommen. Aus diesem Grund sollte ein wirksamer Schutz gegen Mückenstiche konsequent durchgeführt werden, z. B. mit Moskitonetzen oder mückenabweisenden Mitteln. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Ihrem Hausarzt oder einem erfahrenen Tropenmediziner zwecks individueller Prophylaxemaßnahmen zu erkundigen. Auf persönliche Hygienemaßnahmen sollte besonders geachtet werden. Es sollte nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser (agua purificada) getrunken werden. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.

Kleidung:
Guatemala, Belize, El Salvador, Honduras und Nicaragua sind inmitten der Tropen gelegen. Aufgrund der bis ca. 3000 m über dem Meer gelegenen Berge, die das Hochland bilden, existieren große Temperaturunterschiede. Angefangen vom heiß-feuchten Klima an der Karibikküste, den milden und sogar kalten Hochlandgebieten bis hin zum heißen, trockenen Klima an der Pazifikküste. Bitte achten Sie auf angepasste Kleidung je nach Region, die Sie besuchen werden. Gerne geben wir Ihnen detailliert Auskunft im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Buchung.

Klima:
Das Klima in den mittelamerikanischen Ländern ist heiß. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt etwa 25 Grad. Dabei schwanken die Temperaturen je nach Höhenlage. Das Hochland ist demnach deutlich kühler als die heißen Tiefebenen der Karibik und des Pazifik. In Höhenlagen (600-1800 m) herrscht ein gemäßigtes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 16-20 Grad. Nachts kann es noch kühler werden. An den Küsten wird die Hitze durch die Meeresbrise gemildert. Die Regenzeit ist in der Regel von Mitte November bis Mitte Januar und im Juni. Dann herrschen sehr angenehme Temperaturen. Regen fällt vorwiegend in den Nachmittagstunden. In der Zeit von Juni bis September kann es zu tropischen Stürmen kommen.

Kommunikation:
In Mittelamerika findet der Besucher ein modernes Telekommunikationsnetz vor. Die internationalen Vorwahlen lauten wie folgt: Belize 00501, Guatemala 00502, El Salvador 00503, Honduras 00504, Nicaragua 00505. Dies schließt die direkte Durchwahl bei internationalen Ferngesprächen mit ein. Weitere Vorwahlen (für Städte oder Regionen) gibt es nicht. Es gibt öffentliche Telefonzentralen der Telefonfirmen und Läden, in denen man Anrufe tätigen kann. In Städten ist der Zugang ins Internet mittels Internetcafés gesichert. Internetcafes bieten zudem momentan die günstigste Möglichkeit, internationale Telefonanrufe zu tätigen. Auch viele Hotels bieten heutzutage eine kabellose Internetverbindung an.