Länder voller Kontraste - Honduras, El Salvador & Nicaragua

10 Tage / 9 Nächte ab San Pedro Sula bis Managua
tägliche Durchführung garantiert ab 2 Personen

1. Tag: San Pedro Sula - Copán Ruinas (Honduras)
Ihr Reiseleiter erwartet Sie an der Rezeption Ihres Hotels und wird gemeinsam mit Ihnen eine kurze Stadtrundfahrt durch Honduras Industriehauptstadt San Pedro Sula machen. Wir besuchen unter anderem den Guamilito-Markt, wo es neben Gemüse, Früchten, Blumen und Handarbeiten auch die Herstellung der hier unverzichtbaren Maistortillas zu bestaunen gibt. Um die Mittagszeit brechen wir auf Richtung Westen, zu den Copán Ruinas. Auf der ca. 3-stündigen Fahrt haben Sie die Möglichkeit erste Informationen über die soziale und politische Organisation der Maya, ihr Alltagsleben, sowie den mysteriösen Untergang des Maya-Reichs zu erhalten. Nach Ankunft bleibt noch genügend Zeit für einen Spaziergang durch das romantische Kolonialstädtchen. 2 Übernachtungen in Copan Ruinas.

2. Tag: Copán Ruinas
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Archäologie und der Maya. Morgens besuchen wir die Hauptstätte, die eigentlichen Ruinen. Am Nachmittag werden wir uns speziell mit den Sepulturas, der Wohn- und Begräbnisstätte der wohlhabenden Mayas von Copán, beschäftigen. Mit ca. 24.000 Bewohnern zur Blütezeit des Maya-Reichs gehörte Copan zwar nicht zu den größten Maya-Städten, war jedoch ihr kulturelles Zentrum. In der Entwicklung von Skulpturen, Astronomie und der Hieroglyphenschrift war Copan den größeren und mächtigeren Maya-Städten weit voraus. Besonders bekannt ist Copán durch die Treppe der 2.500 Hieroglyphen geworden, eine 30 m lange und 10 m hohe Freitreppe, die den längsten bis jetzt bekannten Maya-Text darstellt. Bewundern Sie die weitläufige, vielfach im Schatten von riesigen Bäumen gelegene Anlage.

3. Tag: Copán Ruinas - Santa Rosa de Copán
Am nächsten Morgen führt unser Weg nach Santa Rosa de Copán. Sie ist die wichtigste Stadt im Westen Honduras' und hat ein sehenswertes Stadtzentrum. Straßen aus Kopfsteinpflaster und Gebäude im Kolonialstil zeugen von ihrer langen Geschichte. Am Nachmittag besichtigen wir die traditionelle Zigarrenmanufaktur Flor de Copán. Hier werden ca. 60 hochwertige Zigarrenmarken produziert. Dazu werden die Zigarren per Hand gerollt und danach in dünnes Zedernholz eingewickelt, was für das besondere Aroma der Flor de Copán Zigarren verantwortlich ist. Fast 50.000 Zigarren werden so täglich gefertigt und nach Europa, Nordamerika, China und Russland verschickt. Eine Übernachtung in Santa Rosa de Copán.

4. Tag: Santa Rosa de Copán - La Palma - Cihutan - Suchitoto (El Salvador)
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Grenzübergang El Poy und überqueren die Grenze nach El Salvador. Unseren ersten Stopp legen wir in La Palma ein. Dieses reizende Dorf, umgeben von grünen Hügeln, ist berühmt für seine Handwerkskunst und Gemälde. Der Maler Fernando Llort zog 1972 nach La Palma und entwickelte eine Kunstfrom die heute El Salvador rund um die Welt repräsentiert. Llort's kindliche Darstellungen von Bergdörfern, Bauern oder Christus sind in leuchtenden Farben an Mauern und Häuserwände gemalt. Später fahren wir weiter Richtung Suchitoto, besuchen aber vor Ankunft noch Cihuatán, eine relativ unbekannte archäologische Stätte. Man geht davon aus, dass diese Stätte in der frühen Postklassik bewohnt war. Eine kunstvolle Rekonstruktion der Stätte zeigt eine Stadt umgeben von Mauern mit einer Pyramide, sowie mehreren Plätzen und kleinen Strukturen. 2 Übernachtungen in Suchitoto.

5. Tag: Suchitoto - Joya de Ceren - Tazumal - Suchitoto
Am fünften Tag Ihrer Rundreise steht der Besuch des salvadorianischen Pompeji, der Stätte Joya de Ceren, auf dem Programm. Joya de Ceren war eine prä-koloniale Stadt, die im Jahr 590 n.Chr. nach einem Vulkanausbruch unter einer fünf bis sieben Meter dicken Ascheschicht begraben wurde. 1993 wurde die Stätte aufgrund der Vollständigkeit des Belegs, den sie vom Alltagsleben in einer mesoamerikanischen Bauerngemeinschaft des 6. Jahrhunderts bietet, zum Weltkulturerbe erklärt. Anschließend geht es weiter zu den Ruinen der Maya-Stätte Tazumal. Höhepunkt der Ausgrabungsstätte ist eine lebensgroße, in Stein gemeißelte Figur des Nahua-Gottes. Die Mayastätte von Tazumal gilt als die am besten erhaltene in El Salvador.

Click for Pictures

6. Tag: Suchitoto - Choluteca (Honduras)
Vormittags unternehmen wir eine kurze Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt El Salvadors, wobei wir unter anderem den Nationalpalast besuchen. Anschließend geht Ihre Reise weiter, wieder zurück nach Honduras. Sie besuchen Choluteca, eine der geschichtsträchtigsten Kolonialstädte Honduras. Ein besonders Highlight bietet die am Stadtpark befindliche Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert. Eine Übernachtung in Choluteca.

7. Tag: Choluteca - León (Nicaragua)
Auf der Panamericana geht es weiter nach León. Nach Granada, das besser erhalten ist, weist León die schönste Kolonialarchitektur in Nicaragua auf. Einer der Höhepunkte der ehemaligen Hauptstadt Nicaraguas ist ihre Kathedrale, welche die größte Kathedrale Zentralamerikas ist. Zwischen 1747 und 1814 erbaut, zählt das Bauwerk heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Stilistisch bringt es den Übergang vom Barock zur Neoklassik zum Ausdruck. Charakteristisch für die Kathedrale ist die Nüchternheit ihrer Innendekoration und der Überschwang an natürlichem Licht. Eine Übernachtung in León.

8. Tag: León - Managua - Granada
Am Vormittag besuchen wir die Ruinen von León Viejo, dem alten León. Die Ruinen gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO und befinden sich außerhalb des heutigen Stadtzentrums am Managuasee. Gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter werden Sie auf den Spuren der Stadtgründer wandern. León Viejo war eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen in Amerika. Da Leon Viejo sich nicht weiter entwickelte, sondern in Ruinen verfiel, ist es eine der wenigen Städte des 16. Jahrhunderts, die unverändert von nachfolgenden Umbauten, erhalten sind. Später fahren wir weiter in Richtung Granada. Unterwegs machen wir Halt in Managua. Während einer kurzen Stadtbesichtigung lernen wir die heutige Hauptstadt Nicaraguas kennen. Nutzen Sie anschließend die Zeit in Granada für einen kleinen Stadtbummel. Vor allem die Kathedrale der Stadt, mit Ihrer gelben Fassade, ist sehr beeindruckend. 2 Übernachtungen in Granada.

9. Tag: Granada - Stadtrundgang und Vulkan Masaya
Granada ist die älteste Kolonialstadt Nicaraguas und bietet viel Sehenswertes aus der Kolonialzeit. Schlendern Sie über den Plaza Central und lassen Sie sich mitreißen vom lebendigen Treiben. Auf einem kurzen Rundgang durch das historische Zentrum kommen wir unter anderem an kolonialen Häusern und bedeutenden Gebäuden wie dem Kloster San Fransisco oder der Kirche Guadeloupe vorbei. Am Nachmittag geht die Fahrt zum Aussichtspunkt am Krater des Vulkan Masaya Nationalparks. Sie genießen bei guter Witterung einen atemberaubenden Panoramablick auf die Lagune von Apoyo, den Nicaragua See und die Stadt Granada.

10. Tag: Granada - Managua
Rechtzeitig fahren wir direkt an den Flughafen von Managua. Ende des Programms.

Anmerkungen:
* Gegen einen geringen Mehrpreis kann ein Transfer nach Honduras (Tegucigalpa oder San Pedro Sula - reiner Fahrtag mit 8 bzw. 12 Stunden) organisiert werden.
* Diese Tour kann ohne Mehrkosten in umgekehrter Richtung gebucht werden. Sie können diese Tour auch verlängern oder abkürzen sowie Programmänderungen vorschlagen.
* Im Anschluss an die Tour bieten sich Bade- oder Tauchaufenthalte in der honduranischen Karibik oder in der Lodge Morgan's Rock an der nicaraguanischen Pazifikküste an. Fragen Sie uns einfach nach den vielfältigen Zusatzoptionen.

 

Inbegriffene Leistungen
9 Übernachtungen inkl. Frühstück
Englisch- oder deutschspr. Reiseleitung
Eintritte und lokale Guides gemäß Programm
Transfers in klimatisierten Fahrzeugen gemäß Programm
Lokale Steuern und Taxen
Preise gültig bis 16.12.2017
Preis pro Person
2 Personen U$ 1945.-
3 Personen U$ 1519.-
4 Personen U$ 1359.-
5 Personen U$ 1289.-
6 Personen U$ 1189.-


Reiseveranstalter und Wiederverkäufer sind gebeten spezielle Konditionen anzufragen.